Unser CO₂-Fußabdruck - Transparenz für eine nachhaltige Zukunft
Entwicklung der Treibhausgasemissionen 2024–2025
Nach der erstmaligen Erhebung des unternehmensweiten CO₂-Fussabdrucks im Jahr 2024 wurde im Jahr 2025 eine erneute Bilanzierung durchgeführt, um Veränderungen in der Emissionsstruktur systematisch zu analysieren und die Entwicklung der Treibhausgasemissionen transparent darzustellen. Die Berechnung erfolgt weiterhin gemäss den international anerkannten methodischen Leitlinien des Greenhouse Gas Protocol für die Bilanzierung von unternehmensbezogenen Treibhausgasemissionen. Die Gesamtemissionen der BGB Analytik AG beliefen sich im Jahr 2025 auf 60,83 Tonnen CO₂-Äquivalente (CO₂e) und lagen damit unter dem Wert des Vorjahres (62,99 Tonnen CO₂e im Jahr 2024). Dies entspricht einer Reduktion der gesamten Treibhausgasemissionen um rund 3,4 %.
Entwicklung der Emissionen nach Scopes
Scope 1 - Direkte Emissionen
Die direkten Treibhausgasemissionen aus stationären Verbrennungsprozessen, beispielsweise aus Heizsystemen, blieben im Betrachtungszeitraum weitgehend konstant. Im Jahr 2025 betrugen sie 12,13 Tonnen CO₂e, gegenüber 12,04 Tonnen CO₂e im Jahr 2024. Die Emissionen aus mobilen Verbrennungsprozessen, insbesondere durch betriebliche Fahrzeugnutzung reduzierten sich leicht von 0,56 Tonnen CO₂e im Jahr 2024 auf 0,45 Tonnen CO₂e im Jahr 2025.
Scope 2 - Indirekte Emissionen aus Energiebezug
Die indirekten Emissionen aus eingekauftem Strom konnten im Berichtszeitraum signifikant reduziert werden. Sie sanken von 11,33 Tonnen CO₂e im Jahr 2024 auf 9,41 Tonnen CO₂e im Jahr 2025. Diese Entwicklung stellt einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der gesamten Treibhausgasemissionen dar.
Scope 3 - Weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette
Der grösste Anteil der bilanzierten Emissionen entfällt weiterhin auf den Einkauf von Verpackungsmaterialien. Dieser verursachte im Jahr 2025 41,27 Tonnen CO₂e, gegenüber 40,36 Tonnen CO₂e im Jahr 2024. Die Emissionen aus der Abfallentsorgung weisen weiterhin negative Werte auf, was auf Emissionsgutschriften aus Recycling- und stofflichen Verwertungsprozessen zurückzuführen ist. Diese beliefen sich im Jahr 2025 auf –2,44 Tonnen CO₂e, im Vergleich zu –1,29 Tonnen CO₂e im Vorjahr.

Bewertung der Ergebnisse
Die Analyse der Emissionsentwicklung zeigt, dass insbesondere die Reduktion energiebezogener Emissionen sowie Verbesserungen im Bereich des Abfallmanagements zur Verringerung der Gesamtemissionen beigetragen haben. Gleichzeitig wird deutlich, dass Beschaffungsprozesse, insbesondere im Zusammenhang mit Verpackungsmaterialien weiterhin den grössten Anteil am unternehmensbezogenen CO₂-Fussabdruck darstellen.
Perspektive und weitere Entwicklung
Die BGB Analytik AG wird die regelmässige Erhebung und Analyse ihres Treibhausgasinventars fortführen, um Emissionsquellen systematisch zu identifizieren und evidenzbasierte Massnahmen zur Emissionsminderung umzusetzen. Langfristig soll durch kontinuierliche Verbesserungen in den Bereichen Energieeffizienz, Ressourcennutzung, Beschaffung sowie Kreislaufwirtschaft eine weitere Reduktion der unternehmensbezogenen Treibhausgasemissionen erreicht werden.